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Junctional Epidermolysis Bullosa 1 (JEB1)

35,00 

→ Ablösungen der Haut durch mangelnde Verbindung der Hautschichten.


Anleitung für die Bestellung:

  1. Geben Sie die Informationen für das Pferd in die Felder unten ein.
  2. Fügen Sie den Test zu Ihrem Warenkorb hinzu.
  3. Gehen Sie zu Ihrem Warenkorb und Checken Sie aus, oder
  4. Fügen Sie die Informationen zu einem weiteren Pferd ein.
  5. Zur Probenentnahme folgen Sie der Anleitung unter Anleitung zur Probenentnahme
  6. Für das Einsenden von Haarproben können Sie diese Vorlage benutzen.
  7. Senden Sie mit den Proben bitte ebenfalls das ausgefüllte Bestellformular.

Für einen Züchter- oder Tierarztrabatt kontaktieren Sie uns bitte vor der Bestellung.

Die Informationen, die Sie hier einfügen werden in dem Zertifikat mit den Ergebnissen aufgeführt (außer „Zusätzliche Informationen“).

Bitte geben Sie den Namen Ihres Tieres ein.
Bitte geben Sie das Geburtsdatum Ihres Tieres ein.
Bitte geben Sie die Rasse Ihres Tieres ein.
Bitte geben Sie die Lebensnummer Ihres Tieres ein.
Bitte geben Sie hier die Microchipnummer Ihres Tieres ein.
Hier können Sie zusätzliche Informationen eingeben, z.B. Symptome oder den Grund für das Testen (nicht auf Zertifikat).

Allgemeine Information

  • Fehlende Zell-Zell-Verbindungen führen zu Hautablösungen, besonders an den Beinen und der Maulregion.
  • Symptome treten kurz nach oder während der Geburt auf.
  • Wunden können sich entzünden und zum Tod führen.
  • Meist kommt es zur Euthanasie der Fohlen, aufgrund der schlechten Lebensqualität.
  • Sehr ähnliche Symptome werden auch bei American Saddlebred Pferden von einer Mutation im LAMA3-Gen ausgelöst.

Symptome

  • Großflächige Wunden
  • Blasenbildung
  • Hufablösung

Vererbung und Genotypen

Erbgang: autosomal-rezessiv

→ Die Krankheit tritt nur auf, wenn beide Kopien des Gens (jeb1/jeb1) von der Mutation betroffen sind. Pferde, die nur eine Kopie der auslösenden Mutation haben (N/jeb1) sind klinisch gesunde Trägertiere.

Potenzielle Genotypen:

Genotyp Das Pferd ist:
Auswirkungen
N/N normal. Das Pferd besitzt keine Anlagen für JEB-1 und kann diese somit nicht an die Nachkommen weitergeben.
N/jeb1 ein Träger. Das Pferd ist klinisch gesund. Die auslösende Mutation wird zu 50% an die Nachkommen weitergegeben.
jeb1/jeb1 betroffen. Lebt das Pferd lange genug, um sich fortzupflanzen, wird die auslösende Mutation zu 100% an die Nachkommen weitergegeben.

 

Empfehlungen

  • Trägertiere können mit normalen Tieren verpaart werden (N/jeb1 x N/N). Bevor die Nachkommen in der Zucht eingesetzt werden, sollte getestet werden, ob diese genetisch normal oder Trägertiere sind.
  • Die Verpaarung von zwei Trägertieren (N/jeb1 x N/jeb1) sollte vermieden werden, da eine Wahrscheinlichkeit von 25% besteht, dass die Nachkommen betroffen sind.
  • Betroffene Tiere (jeb1/jeb1) sollten von der Zucht ausgeschlossen werden.

Referenzen

Cappelli, K., Brachelente, C., Passamonti, F., Flati, A., Silvestrelli, M., Capomaccio, S.: First report of junctional epidermolysis bullosa (JEB) in the Italian draft horse. BMC Vet Res 11:55, 2015. Pubmed reference: 25889423. DOI: 10.1186/s12917-015-0374-0.

Milenkovic, D., Chaffaux, S., Taourit, S., Guerin, G.: A mutation in the LAMC2 gene causes the Herlitz junctional epidermolysis bullosa (H-JEB) in two French draft horse breeds Genetics Selection Evolution 35:249-56, 2003. Pubmed reference: 12633536. DOI: 10.1051/gse:2003007

Spirito, F., Charlesworth, A., Linder, K., Ortonne, J. P., Baird, J., & Meneguzzi, G. (2002). Animal models for skin blistering conditions: absence of laminin 5 causes hereditary junctional mechanobullous disease in the Belgian horse. Journal of Investigative Dermatology, 119(3), 684-691. DOI:
10.1046/j.1523-1747.2002.01852.x“

Weitere Informationen sind auf der Webseite: Online Mendelian Inheritance in Animals verfügbar.

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