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Neonataler Isoerythrolyse (NI) bei Fohlen – ein Grund für das „Fading Foal Syndrom“

Neonatale Isoerythrolyse (NI) ist eine potenziell tödliche Fohlenkrankheit. Sowohl beim Menschen, als auch bei Pferden gibt es verschiedene Blutgruppen. Wenn eine Stute und ihr Fohlen inkompatible Blutgruppen besitzen, können die Antikörper in der „Erstmilch“ (Kolostrum) die roten Blutkörperchen des Fohlens angreifen. Dies kann zu schwerwiegenden Symptomen wie Anämie, Gelbsucht, Organschäden und im Fall einer fehlenden Diagnose sogar zum Tod führen.

Das Risiko, ein Fohlen durch Neonatale Isoerythrolyse zu verlieren, kann vermindert werden, indem man die Paarung von Tieren mit inkompatiblen Blutgruppen vermeidet. NI tritt selten beim ersten Fohlen auf. Die Wahrscheinlichkeit von NI erhöht sich aber mit jeder weiteren inkompatiblen Paarung. Das Auftreten von NI ist stark abhängig von der Anzahl an verschiedenen Blutgruppenfaktoren in einer Zuchtpopulation.

CAG bieten nun Tests an, die das Risiko von NI vermindern, indem sie die Elterntiere auf die verantwortlichen Blutgruppenfaktoren testen, bevor diese verpaart werden. Aber auch das Serum einer bereits trächtigen Stute, ein Fohlen, welches bereits Symptome von NI zeigt oder die Kolostralmilch vor der Lagerung können getestet werden. Klicken Sie hier für mehr Informationen zur Neonatalen Isoerythrolyse und zu unseren Tests.

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