Farbe: komplett weiß gefärbt mit höchstwahrscheinlich blauen Augen; Weiß-Scheckung über den Körper verteilt.

Proben: Blut, Mundschleimhautabstrich

Lokus Informationen: W-Lokus

Erbgang: Dominant White und die Weiß-Scheckung werden durch zwei Varianten (Mutationen) der gleichen Insertion eines Retroviruses (FERV1) in das KIT Gen, ausgelöst. Wobei für die Weiß-Scheckung das ganze Retrovirus eingefügt wird und bei Dominant White nur ein Teil.

Die Mutation für die Weiß-Scheckung ist dominant, hat jedoch das Tier zwei Kopien des Allels ist mehr Fläche des Körper mit weiß bedeckt.

Die Mutation für Dominant White ist ebenfalls dominant, somit reicht schon eine Kopie des mutierten Allels aus, um den komplett weißen Phänotypen auszubilden. Katzen die homozygot sind (zwei Kopien des Allels) sind zusätzlich häufig noch taub. Eine Katze mit dem Phänotyp Dominant White kann auch das Weiß-Scheckung Allel tragen; wobei jedoch die Weiß-Scheckung durch den komplett weißen Phänotyp nicht zu erkennen ist.

Testinformationen: Dieser Test detektiert zwei Varianten einer Insertion eines Retroviruses (FERV1) in das KIT Gen.

David, V.A., Menotti-Raymond, M., Wallace, A.C., Roelke, M., Kehler, J., Leighty, R., Eizirik, E., Hannah, S.S., Nelson, G., Schäffer, A.A., Connelly, C.J., O’Brien, S.J., Ryugo, D.K.: Endogenous Retrovirus Insertion in the KIT Oncogene Determines White and White spotting in Domestic Cats. G3 (Bethesda) :, 2014. Pubmed reference: 25085922. Doi: 10.1534/g3.114.013425.

Weitere Informationen sind auf der Webseite Online Mendelian Inheritance in Animals (Dominant White) und Online Mendelian Inheritance in Animals (White Spotting) verfügbar.

Gentest #: C200
Preis: 40 € (ohne MwSt.)
Testdauer: 7-10 Tage