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Rassen: American Staffordshire Terrier, Australian Shepherd, Boerboel, Bulldogge, Dalmatiner, Dansk-Svensk Gårdshund, deutscher Jagdterrier, deutscher Schafferhund, Großer Münsterländer, Kromfohrländer, Labrador Retriever, Lagotto Romagnolo, Parson (Jack) Russell Terrier, Pomeranian, Russischer Schwarze Terrier, Spaniel de Pont-Audemer, Schwedischer Vallhund, Weimaraner, Zwergschnauzer

Proben: Blut, Mundschleimhautabstrich

Allgemeine Informationen: Hunde, die an Hyperurikosurie und Hyperurikämie (HUU) leiden scheiden Harnsäure mit dem Urin aus. Dies führt zu einer vermehrten Bildung von Harnsteinen.

Erbgang: Hyperurikosurie und Hyperurikämie (HUU) wird autosomal-rezessive vererbt. Tiere, die zwei Kopien des mutierten Gens haben (huu/huu), sind von HUU betroffen. Tiere, die nur eine Kopie des mutierten Gens haben, sind klinisch gesunde Trägertiere (N/huu).

Potenzielle Genotypen:

N/N Der Hund ist gesund und kann keinen HUU betroffenen Nachwuchs produzieren.

N/huu Der Hund ist Träger von HUU und kann das betroffene Allel mit der Mutation zu 50% an den Nachwuchs weitergeben. Bei der Zucht mit einem zweiten Trägertier, wird der Nachwuchs zu 25% gesund, zu 50% ein Träger und zu 25% betroffen sein.

huu/huu Der Hund ist von HUU betroffen. Bei einer Verpaarung mit einem gesunden Tier wird der Nachwuchs zu 100% ein Träger sein. Bei einer Verpaarung mit einem N/huu Träger wird der Nachwuchs zu 50% ein Träger und zu 50% betroffen sein.

Empfehlungen:

  • Trägertiere können mit gesunden Tieren verpaart werden (N/huu x N/N) und einen gesunden Nachwuchs produzieren. Bevor der Nachwuchs jedoch für die Zucht verwendet wird, sollte getestet werden, ob er gesund oder ein Träger ist.
  • Die Verpaarung von zwei Trägertieren (N/huu x N/huu) wird nicht empfohlen, da es eine Wahrscheinlichkeit von 25% gibt, dass der Nachwuchs betroffen ist.
  • Betroffene Tiere (huu/huu) sollten nicht für die Zucht verwendet werden.

Testinformationen: Dieser Mutationstest detektiert eine Veränderung eines einzelnen Basenpaares im SLC2A9 Gen. Alle Dalmatiner sind homozygot für diese Mutation und damit betroffen.

Donner, J., Kaukonen, M., Anderson, H., Möller, F., Kyöstilä, K., Sankari, S., Hytönen, M., Giger, U., Lohi, H. :Genetic Panel Screening of Nearly 100 Mutations Reveals New Insights into the Breed Distribution of Risk Variants for Canine Hereditary Disorders. PLoS One 11:e0161005, 2016. Pubmed reference: 27525650. DOI: 10.1371/journal.pone.0161005.

Bannasch, D., Safra, N., Young, A., Karmi, N., Schaible, RS., Ling, GV.: Mutations in the SLC2A9 gene cause hyperuricosuria and hyperuricemia in the dog. PLoS Genet 4:e1000246, 2008. Pubmed reference: 18989453. DOI: 10.1371/journal.pgen.1000246.

Weitere Informationen sind auf der Webseite Online Mendelian Inheritance in Animals verfügbar.

Gentest #: D162

Preis: 35 € (ohne MwSt.)

Testdauer: 7-10 Tage

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