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Rassen: American Bulldog, Australian Shepherd, Bullmastiff, Bordeaux Dogge, Brasilianischer Terrier, Englische Bulldoggen, English Mastiff, Pyrenäen-Berghund, Cane Corso Italiano, Dogo Canario

Proben: Blut, Mundschleimhautabstrich

Allgemeine Informationen: Canine Multifokale Retinopathie-1 (cmr1) ist eine Erkrankung der Netzhaut, bei der es zu mehreren gräulich-gefärbten Läsionen kommt. Dieser Zustand wird meist in einem Alter von 10-14 Wochen diagnostiziert, ist nicht fortschreitend und verursacht nur selten Störungen des Sehvermögens.

Erbgang: Cmr1 ist eine autosomal-rezessive Erbkrankheit. Tiere, die zwei Kopien des mutierten Gens haben (cmr1/cmr1), sind von cmr1 betroffen. Tiere, die nur eine Kopie des mutierten Gens haben, sind klinisch gesunde Trägertiere (N/cmr1).

Potenzielle Genotypen:

N/N Der Hund ist gesund und wird keine cmr1 betroffenen Nachkommen hervorbringen.

N/cmr1 Der Hund ist Träger von cmr1 und kann das betroffene Allel mit der Mutation mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an die Nachkommen weitergeben. Bei der Zucht mit einem zweiten Trägertier, werden die Nachkommen zu 25% gesund, zu 50% Träger und zu 25% betroffen sein.

cmr1/cmr1 Der Hund ist von cmr1 betroffen. Bei einer Verpaarung mit einem gesunden Tier werden die Nachkommen zu 100% Träger sein. Bei einer Verpaarung mit einem N/cmr1 Träger werden die Nachkommen zu 50% Träger und zu 50% betroffen sein.

Empfehlungen:

  • Trägertiere können mit gesunden Tieren verpaart werden (N/cmr1 x N/N) und gesunde Nachkommen hervorbringen. Bevor die Nachkommen jedoch für die Zucht verwendet werden, sollte getestet werden, ob sie gesund (N/N) oder Träger (N/crm1) sind.
  • Die Verpaarung von zwei Trägertieren (N/cmr1 x N/cmr1) wird nicht empfohlen, da die Nachkommen mit einer Wahrscheinlichkeit von 25% betroffen sind.
  • Betroffene Tiere (cmr1/cmr1) sollten nicht für die Zucht verwendet werden.

Testinformationen: Dieser Mutationstest detektiert eine Veränderung eines einzelnen Basenpaares im ersten kodierenden Exon des BEST1 Gens (auch als VMD2 bekannt).

Donner, J., Kaukonen, M., Anderson, H., Möller, F., Kyöstilä, K., Sankari, S., Hytönen, M., Giger, U., Lohi, H. :Genetic Panel Screening of Nearly 100 Mutations Reveals New Insights into the Breed Distribution of Risk Variants for Canine Hereditary Disorders. PLoS One 11:e0161005, 2016. Pubmed reference: 27525650. DOI: 10.1371/journal.pone.0161005.

Gornik, K.R., Pirie, C.G., Duker, J.S., Boudrieau, R.J.: Canine multifocal retinopathy caused by a BEST1 mutation in a Boerboel. Vet Ophthalmol 17:368-72, 2014. Pubmed reference: 23998685. DOI: 10.1111/vop.12095.

Hoffmann, I., Guziewicz, K.E., Zangerl, B., Aguirre, G.D., Mardin, C.Y.: Canine multifocal retinopathy in the Australian Shepherd: a case report. Vet Ophthalmol 15 Suppl 2:134-8, 2012. Pubmed reference: 22432598. DOI: 10.1111/j.1463-5224.2012.01005.x.

Zangerl, B., Wickström, K., Slavik, J., Lindauer, S.J., Ahonen, S., Schelling, C., Lohi, H., Guziewicz, K.E., Aguirre, G.D.: Assessment of canine BEST1 variations identifies new mutations and establishes an independent bestrophinopathy model (cmr3). Mol Vis 16:2791-804, 2010. Pubmed reference: 21197113.

Guziewicz, KE., Zangerl, B., Lindauer, SJ., Mullins, RF., Sandmeyer, LS., Grahn, BH., Stone, EM., Acland, GM., Aguirre, GD.: Bestrophin gene mutations cause canine multifocal retinopathy: a novel animal model for best disease. Invest Ophthalmol Vis Sci 48:1959-67, 2007. Pubmed reference: 17460247. DOI: 10.1167/iovs.06-1374

Weitere Informationen sind auf der Webseite Online Mendelian Inheritance in Animals verfügbar.

Gentest #: D304

Preis: 35 € (ohne MwSt.)

Testdauer: 7-10 Tage

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